Besichtigung des Heizkraftwerkes Reuter West

[singlepic id=259 w=320 h=240 float=right]Meine  Fototbekannschaft „Micha“ hat eine Besichtigung des Vattenfall-Heizkraftwerks Reuter West organisiert. Treffpunkt war am 24. April, um 10:00 Uhr  an der Pforte des Heizkraftwerks Reuter West, Großer Spreering 5, 13599 Berlin.  Von dort aus ging es ins Casino,  wo wir einen interessanten ca. 2 stündigen  Einführungsvortrag erhielten  und anschließend  begann dann der Rundgang durch die gesamte Anlage.  Ausgerüstet mit Hygienekappen, Schutzhelm und Akku-betriebenem Tour-Guide begann unsere Besichtigung. Nach einem kleinen Marsch über das Gelände gelangten wir zur Rauchgasentschwefelungsanlage.

Hier wird eine Kalksteinsuspension als Waschflüssigkeit  in den Rauch ein gedüst und die entstehende Gipsflüssigkeit wird in einer Zentrifuge bis auf eine  Restfeuchtigkeit von 10 Prozent entwässert. Anschließend wird der Gips über Förderbänder in das ca. 70 Meter entfernte  Gipslager transportiert. In der Entschwefelungsanlage werden bis zu 6 Tonnen Gips pro Stunde erzeugt der dann u. a. zur Herstellung von Rigips-Platten, an die Baustoffindustrie geliefert wird.

Nach einem weiteren kleinen Marsch über das Gelände, betraten wir das nächste Gebäude, die Brennstoffanlage und nun wurde es heiß und laut. In den Kohlemühlen wird die Steinkohle zu einblasfähigem Staub zermahlen. Die Mahlleistung einer Mühle beträgt 28 Tonnen je Stunde.  Jede Mahlanlage sind vier Brenner zugeordnet und der Brennstoffverbrauch beträgt ca. 3.300 Tonnen  Steinkohle pro Tag. Die Kohlelagerplätze haben eine max. Kapazität von insgesamt 220.000 Tonnen Steinkohle und diese  werden per Schiff und Bahn regelmäßig aufgefüllt.

Mit dem Fahrstuhl ging es raus aus der Hitze und dem Lärm, hoch auf das Dach des riesigen Kesselhauses. Oben angekommen hat man einen fantastischen Ausblick über die Anlage des Kraftwerks und Berlins. Man kann von dort oben den Teufelsberg und das da vorliegende Olympiastadion, das Gebäude des „Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB)“, den Funk- und Fernsehturm, den Flughafen Tegel  u.v.m.  sehen.

Dann ging es mit dem Fahrstuhl wieder abwärts und durch die Maschinenhalle. Hier strömt der in den Kesselanlagen erzeigte Dampf energiegeladen in den Hochdruckteil der Turbine. Dort wird ein Teil des Dampfes zur Erwärmung des Fernheizwassers entnommen. Der Dampf strömt anschließend in den Niederdruckteil der Turbine, dort befindet sich der Hauptkondensator und  dort gibt der Dampf seine verbliebene Energie an das Kühlwasser ab und kondensiert. Das Wasser wird wieder in den Kessel zurückgepumpt und verdampft dort wieder.

Wir haben dann die Maschinenhalle wieder verlassen und sind zum Herzstück des Kraftwerkes – dem Leitstand gelaufen. Hier trifft alles zusammen und wird auf Monitore überwacht.

Die Besichtigung  ist damit beendet und wir laufen wieder über das Gelände zurück, vorbei am Kühlturm der mit seiner imposanten Höhe von ca. 100m und einem Durchmesser (oben) 61m  die Welt sehr klein erscheinen lässt.  Hier gibt der für die Fernwärme nicht mehr nutzbare Dampf, seine Energie an die Umgebungsluft ab.

Im Casino angekommen, werden die Hygienekappen in den Müll geworfen und der Schutzhelm und der Akkubetriebenem Tour-Guide wieder abgegeben und wir werden zum Ausgang geleitet.

Ein Blick auf die Uhr, zeigt uns das wir ganze 4 Stunden dort verbracht haben, die sich aber auch gelohnt haben.

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2 Responses

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