Biosphäre Potsdam – Orchideenblüte

[singlepic id=584 w=320 h=240 float=right]Was macht man bei schlechtem Wetter?
Wir beschlossen uns dazu am Mittwoch, den 11. April der Biosphäre Potsdam einen Besuch abzustatten. Tage vorher habe ich schon auf der  Website der Biosphäre der eine große Orchideen-Ausstellung vom 14. März bis zum 01. Mai den Frühling einläutet. Das konnte man sich doch nicht entgehen lassen und da das Wetter draußen so schlecht war, zogen wir es lieber vor uns ins warme zurück zu ziehen. Da gerade Schulferien war konnte meine Tochter, die mein Hobby auch teilt mitkommen. Wir trafen uns gegen 10 Uhr mit Micha, den ich diesmal abholte in Spandau  und so konnte unsere Tour starten. Die Fahrt dauerte nicht mal eine halbe Stunde und so war unser Ziel, dem Volkspark Potsdam (ehem. Buga-Park)schnell erreicht.

Nun ging es ab in den “Regenwald” da wo Temperaturen zwischen 23-28 Grad, wo  die Luftfeuchtigkeit bei ca. 80% liegt. Der Rundgang begann nach einem kurzen Einführungsfilm und einer kurzen Fahrstuhlfahrt. Da lag er vor uns der “Dschungel” mit rund 20.000 tropischen Pflanzen und Bäumen sowie einigen Tieren, die teilweise dort frei leben. Die reichhaltige Tierwelt in der Biosphäre  besteht aus Vögel, Reptilien, Amphibien, Fische, Spinnen und Insekten. Der Rundweg des Tropengarten führte uns an einem See mit Wasserfallvorbei und überall befanden sich Orchideen, Epiphyten, Palmen und bis zu 14 Meter hohen Bäumen. Eine Treppe führte uns zum etwas höher gelegenen Schmetterlingshaus. In dieser ca. 60qm großen beheizbaren Anlage kann man freifliegende, tropische Schmetterlinge, die prächtig in schönen schillernden Farben dort leben, beobachten. Hier kann man die Verwandlung dieser Geschöpfe vom Ei über die Raupe zur Verpuppung beobachten und mit etwas Glück vielleicht auch das Schlüpfen eines farbenprächtigen Falters.

Nun ging es wieder Treppab entlang an einen kleinen Wasserlauf entlang, wobei an den Leguanen, einer Duftstation und an der Insektengalerie in die “Unterwasserwelt”. Dort befand sich ein Nachbau im Stil eines historischen U-Bootes und Schaubecken mit tropischen Fischen. Anschließend führte unser Weg über eine Treppe hinauf auf den Höhenweg. Vorbei an einem Fischteich  und am Wegesrand standen verschiedenen Froschterrarien, im Café “Tropencamp” machten wir dann einen kurze Rast und erfrischten uns mit einem Eis, dabei genossen wir den Ausblick  über den Fischteich wo sich die Tierwelt vergnügte.

Anschließend ging es weiter über die Baumwipfel hinweg und man konnte die Tropenhalle mal von oben sehen. Von dort oben konnte man einige Vogelarten beobachten, welche sich in den höheren Palmen und Bäume sichtlich wohl fühlten. In luftiger Höhe führte uns der Höhenweg über zwei Aussichtsplattformen, bis hin zu Luftschiff, wo der Weg dann endete.  Durchgeschwitzt endete  dann unsere  “Tropentour” und nach einen kleinen Abstecher im abschließenden Shop der Biosphäre , machten wir uns auf den Heimweg.

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