East Side Gallery

Am Donnerstag, den 07. Februar 2013, juckte mein Auslösefinger und ich schnappte mir meine Kamera. Meiner Tochter und mich zog es uns in den Osten von Berlin. Wir machten uns erst um die Mittagszeit auf den weg und so fuhren wir mit Bus und Bahn zum Ostbahnhof.

Unser Ziel war die East Side Gallery.

Am Ostbahnhof angekommen, stellten wir erst einmal fest, dass wir uns leider nicht warm genug angezogen hatten, denn uns fehlten die wärmen Handschuhe.

Nun waren wir aber vor Ort und packten unsere Kameras aus. Entlang der Mühlenstraße führte unser Weg vorbei an der O2 World bis hin zur Oberbaumbrücke.

Die East Side Gallery, das längste Mahnmal für Frieden und Versöhnung steht entlang der Mühlenstraße zwischen Oberbaumbrücke und Ostbahnhof. Sie entstand 1990 nach der Wiedervereinigung. Sie wurde von 118 Künstlern aus der ganzen Welt auf einer Länge von 1,3 Kilometern bemalt.

Durch Autoabgase und mutwillige Zerstörungen im Laufe der Jahre nahm die East-Side-Gallery kräftig schaden. Daher wurden die unkenntlich gewordenen Motive 2009 von den Künstlern weitgehend originalgetreu neu gemalt.

Mehr zur Geschichte der East Side Gallery

An der Oberbaumbrücke angekommen sind wir noch direkt am Ufer der Spree, an den unter Denkmalschutz stehenden Eierkühlhaus und dem ehemaligen Speichergebäude entlang gelaufen. Aber dann waren wir und unseren Finger reichlich durchgefroren und das Licht ließ auch nach.       Am S-Bahnhof „Warschauer Straße“ stiegen wir in den warmen Zug und es ging nach Hause an das wärmende Kaminfeuer.

 

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