Gärten der Welt im Erholungspark Marzahn

[singlepic id=790 w=320 h=240 float=left]Unser Ziel am Samstag, den 14. April war diesmal die Gärten der Welt und so fuhren meine Tochter Janine und ich um 8.00 Uhr mit dem Auto Richtung Marzahn.

Nach ca. 45 Min. Fahrzeit trafen wir auf dem Parkplatz des Erholungsparks in der Eisenacher Straße 99, 12685 Berlin an. Da das Wetter an diesem Tag sehr schön werden sollte,  wussten wir schon vom letzten Jahr her, dass es sehr voll werden würde und deswegen die frühe Anreise.

Eintrittskarte gelöst und nun konnte unsere Fototour auch schon starten. Als erstes steuerten wir den Balinesischen Garten an, zuvor luden Märchenfiguren am Wegesrand kurz zum Verweilen ein. Im Gewächshaus des Balinesischen Gartens angekommen, mussten wir uns und unsere Kameras erst an das tropische Klima gewöhnen. Der Garten stellt einen Wohnkomplex im südlichen Bali da und eine Lehmziegelmauer grenzt die Wohnanlage von der Umgebung ab. Durch ein Tor betritt man diesen privaten Bereich  und hier trifft man auf die allgegenwärtige Dreiteilung des Balinesischen „Gartens der drei Harmonien„, denn das Tor besteht aus dem Sockel mit den Stufen (= Fuß), der Tür aus Teakholz (= Körper) und dem mächtigen Dach mit Krone (= Kopf).  Ebenfalls mit einer Mauer abgegrenzt ist das Haus, täglich werden neue Opfergaben aus Blumen, Früchten und Räucherstäbchen auf den hohen Sockeln der Schreine durch die jüngste Tochter der Familie erneuert. Wieder draußen an der frischen noch kühlen Luft genießen wir den Frühling der sich in seiner vollen Pracht entfaltet.

Nächster Anlaufpunkt ist der Koreanische Garten, hier wurde sehr viel Wert auf die traditionelle koreanische Gartenkultur gelegt. Der „Seouler Gartens“ besitzt vier von Mauern eingefasste Höfe mit unterschiedlich gestalteten Toren und einen Pavillon, der auf Felsen gebaut unmittelbar am Wasser steht. Die Kiefern, Bambus, Eichen und Fächerahorn stellen eine typische Naturlandschaft Koreas da. Im Garten befinden sich auffällige abstrakte Figuren, die an Wegen oder vor den Mauern der Höfe stehen und auf das schamanische Weltbild Koreas zurückweisen.

Nach dem wir Korea verließen ging es weiter  in den Japanischer Garten, den „Garten des zusammenfließenden Wassers“. Diese Anlage besteht aus drei Gärten, ein Wassergarten, Steingarten und einer dessen Fläche hauptsächlich mit Rasen bedeckt ist.  Diese sind durch Wege miteinander verbunden und in der Mitte steht ein Pavillon. Alle drei Bereiche haben völlig unterschiedliche Charaktere, die sich gegenseitig zu einer Einheit ergänzen. Am Pavillon laden Sitzbänken zum Verweilen ein und von dort aus hat man den schönsten Blick in den Hauptgarten des Japanischen Gartens.

Unser Weg führte uns an Brunnen und Tulpenfelder vorbei und wir machten einen Abstecher zur Aussichtsplattform wo man einen schönen Ausblick über Marzahn hat. Trauben von Menschen standen unter den Kirschbäumen mit ihren Kameras und fotografierten die Kirschblüten.

Das nächste Ziel war der Christliche Garten, der quadratische Garten, der in den Boden eingelassen wurde, wird mit einem Wandelgang der aus goldfarbenem lackiertem Aluminium besteht umrahmt.

An Konfuzius vorbei betraten wir schließlich den Chinesischen Garten, „Garten des wiedergewonnenen Mondes“, er entstand nach einem Plan des Pekinger Instituts für klassische Gartenarchitektur. Sein Zentrum bildet ein 4.500 Quadratmeter großer See, der in eine reich bepflanzte Hügellandschaft eingebettet ist. Umgeben von verschiedenen Gebäuden, Brücken, Platzflächen und Mauern. Wunderschön ist auch das Teehaus », „Berghaus zum Osmanthussaft“ genannt, das über Uferwege und eine Zickzackbrücke mit anderen typisch chinesischen Bauten, darunter der Eingangshalle „Stube des heiteren Wetters“, der Kleinen Halle „Pavillon des ruhigen Mondscheins“ und dem halb im Wasser liegenden Steinboot » „Blick auf den Mond“ verbunden ist.

Den Irrgarten und das Labyrinth ließen wir echte Hand liegen und ginge vorbei an den Tulpenfeldern zum Italienischer Renaissancegarten. Durch ein großes schmiedeeisernes Tor gelangt man in den Hauptgarten, in dessen Mitte ein Brunnen und eine Fontäne stehen. Vor dort aus erreicht man zwei unterschiedliche Gärten, einmal den steinernen Vorplatz der durch ein mächtiges zweiflügeliges Holztor getrennt ist und den tiefer gelegenen Giardino segreto, den man über eine schmale Natursteintreppe erreicht.

Mit langsam müden Füßen, schleppten wir uns dann noch in den Orientalischer Garten.  Dieser ist von vier Meter hohe Mauer umgeben. Der gesamte Garten ist mit Ornamenten reich bestückt und man betritt ihn durch das große „BAB-AL-JANAN“, das „Tor des Gartens“, das mit großen geschnitzten Türen aus Holz verziert ist. “ Der Gartenhof ist sehr schön im orientalischen Stil mit Wasserspiele,  Wasserbecken und Fontänen angelegt.

Am späten Nachmittag sind wir dann wieder an unseren Ausgangspunkt angekommen und setzten uns müde aber zufrieden ins Auto und traten die Heimreise an.

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