Urlaub 2012 – Burg Ehrenberg

[singlepic id=2230 w=320 h=240 float=right]Auf nach Österreich hieß es am Donnerstag, den, 12.07.2012. Die Ruine der Burg Ehrenberg liegt in 1100 m Höhe, darüber befindet sich die Festung am Schlosskopf in etwa 1250 m Höhe. Unterhalb der Burg, also im Tal auf 945 m Höhe befindet sich die Ehrenberger Klause. Sie diente neben ihrer militärischen Funktion einer Talsperre auch als Zollstätte und war somit eine der besten Einnahmequellen.  Im Mittelalter wurde sie heiß umkämpft, denn es führte eine der wichtigsten Handelsroute zwischen Nord und Süd an ihr vorbei  und auf dem Falkenberg gegenüber der Burg liegt das Fort Claudia. Wir parkten unser Auto unten auf dem Parkplatz an der  Ehrenberger Klause, von dort aus wanderten wir zur  Festung  Schlosskopf.  Die Kinder können sich auf eine Schatzsuche machen und dazu gibt es eine Rätselrallye.  Am Wegesrand befinden sich große Schilder mit Fragen und Erklärungen, und dort erfährt man auch viel über Sagenwesen und das mittelalterliche Leben.  Oben angekommen muss man die Festung erst mal auf sich wirken lassen. Man hat von dort oben einen fantastischen Ausblick auf die Stadt „Reute“ und die Fernstraße „Via Claudia Augusta“ die schon zur Zeit der Römer als Verbindung zwischen Augsburg und den Oberitalientischen Städten diente. Durch ein  geheimnisvolles Tunnelgewölbe, wo sich an der Decke langsam Tropfstein bildet, gelangt man in die Festung.  Es ist ein weitläufiges Gelände wo es viel Interessante uns Sehenswertes zu entdecken gibt. Wie schon gesagt, die Aussicht ist von da oben sehr schön. Und so schauten wir auf die Ruine der Burg Ehrenberg und auf Fort Claudia. Das Fort Claudia („Hochschanz“) liegt nahezu auf gleicher Höhe wie die Burg und entstand im 17. Jahrhundert als Teil des Sperrfestungssystems um die Burg Ehrenberg. Die wir aber leider aus Zeitmangel nicht mehr besichtigen konnten.

Von der Festung ging es dann steil Berg ab zur Burg Ehrenberg und wo es Berg ab geht muss es auch wieder Berg auf gehen. Wir schleppten uns also Berg auf zur Burg. Ich kann nur sagen es hat sich gelohnt aber mal ehrlich, wer die angegriffen hat, war selber schuld. Bevor die oben angekommen sind, mussten die ja fix und fertig gewesen sein.

Scherz bei Seite,  auch die Burg ist sehenswert und sie soll so gegen 1290 entstanden sein. In diesem Jahr wurde die  Burg bei Pfronten (Burg Falkenstein) an den Bischof von Augsburg übergeben, was ein Grund für den Neubau gewesen sein könnte. Durch den Torbogen liefen wir rechts an der Mauer entlang zum Burghof, von wo aus man wieder eine herrliche Aussicht auf die Bergwelt und mehrstöckige Mauerreste der Burg hat. Der Weg führt uns immer weiter über steinerne Treppen ins Innere der Burg mit den stattlichen Mauern, die so viel schon erlebt haben. Wir erkundeten die Burg noch ein wenig und machten uns dann langsam auf den Weg hinunter ins Tal, den wir wollten uns ja auch noch das Erlebnismuseum „Dem Ritter auf der Spur“ anschauen, schließlich war es schon 16.00 Uhr und um 17.00 Uhr sollte es eigentlich schließen. Als ging es schnellen Schrittes Berg ab und stur stracks ins Museum. In 14 Räumen werden 14 verschiedene Themen der Ritter- und Burgenzeit aufgegriffen. Es werden die schrecklichen Kreuzzüge erklärt, Alchimisten zeigen Experimente mit Knalleffekt und man kann sich mit Helm und Rüstung  schnell in einen edlen Recken verwandeln.                                                                                        Das Mittelalter zum Anfassen! Den Kindern werden so die Historischen Fakten leicht verdaulich und verstehbar erklärt. Für uns ging nun wieder ein interessanter und schöner Urlaubstag viel zu schnell vorbei.

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