Urlaub 2012 – Wanderung zur Wieskirche

 

[singlepic id=2672 w=320 h=240 float=left]Heute haben wir wieder an einer geführten Wanderung teilgenommen, die von der Touristik Information Lechbruck organisiert wurde. Los ging es um 10.00 Uhr,  mit Dieter unseren Führer für diese Tour,  wir fuhren mit dem Auto nach Steindarden. Dort angekommen, besuchten wir erst mal  das Welfenkloster.  Das Kloster Steingaden ist ein ehemaliges Kloster der Prämonstratenser und im Jahr 1147 von Markgraf Welf VI., Sohn von Herzog Heinrich IX. von Bayern, als Prämonstratenserkloster gegründet und im Jahr 1176 im romanischen Stil fertiggestellt. In den Jahren 1470 bis 1492 wurde die Kirche im spätgotischen Stil umgestaltet, die Vorhalle hinzugefügt und der romanische Kreuzgang eingewölbt. Nach Brandschatzungen im Bauernkrieg wurde im Jahr 1530 mit den Renovierungsarbeiten im Renaissancestil begonnen und nach Beschädigungen im Dreißigjährigen Krieg,  der Wiederaufbau im Jahr 1663 im Barockstil abgeschlossen. Und heute  findet man im Inneren der Kirche Rokokoformen aus den Jahren 1740 bis 1751 vor.

Nach der Besichtigung führte uns unser Weg durch ein herrliches Hochmoorgebiet über einen Bohlenweg, den so genannten „Brettleweg“  zur Wieskirche. Die Wieskirche – Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland auf der Wies – in Steingaden, ist eine der berühmtesten Rokoko Kirchen der Welt. Sie wurde von 1745 bis 1754 erbaut. Die verschwenderischen Stuckverzierungen und die Deckengemälde sind atemberaubend und wunderschön.

Nach einer kleinen Pause ging es dann weiter am Feld, an einer Allee entlang. Wir wanderten weiter bis nach Litzau, durch eine Senke mit Brunnen und am Gagrasweiher entlang bis nach Steingaden. Dort lud der Klostergarten – eine Oase der besonderen  Art. Im Zentrum des Klostergartens ist ein gotisches Labyrinth, im Garten findet man eine Vielzahl von Heilpflanzen, geordnet nach medizinischer Indikation, der Volksmedizin, Pflanzen der Homöopathie, Bach-Blüten, u.v.m.

Die Johanneskapelle, ein romanische Rundbau, steht am Westeingang des Friedhofes und soll gegen 1154 im Auftrag Herzogs Welf VI. errichtet worden sein und erinnert an die Grabeskirche in Jerusalem.  Gegen 15.00 Uhr endete unsere Wanderung und wir fuhren zurück zum Feriendorf.

Um 20.00 Uhr machten wir noch einen kleinen Spaziergang zum Bootshafen in Leckbruck, dort haben sich viele Menschen  versammelt, denn die Lechbrucker Alphornbläser zeigten uns ihr können. Der ruhige See,  die Alpen im Hintergrund und die untergehende Sonne, schaffte eine schöne Atmosphäre und so ließen wir diesen Tag ausklingen.

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